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Glück

Das „Glück“ hat zu jeder Jahreszeit besonders aber zum Jahreswechsel immer Hochkonjunktur. Die Menschen wünschen sich und ihren Mitbürgern bei mancherlei Gelegenheit „viel Glück“ oder aber zum Jahreswechsel „Ein glückliches neues Jahr“.

Dabei wird mit dem Wort „Glück“ vielerlei gemeint. Einige sehen im „Glück“ den finanziellen Reichtum, andere wiederum sehen im „Glück“ Gesundheit oder allgemeine Zufriedenheit. Ob allein der finanzielle Reichtum glücklich macht, stellt schon das Märchen vom „Hans im Glück“ in Frage. Vom Klumpen Gold blieb dem Hans nach vielerlei Tauschgeschäften letztendlich „nur“ die Zufriedenheit mit sich und seinen Mitmenschen. Wie glücklich aber solche Menschen sein können, weiß ein jeder, der unzufriedene, neidische oder zänkische Mitmenschen in seiner unmittelbaren Nähe ertragen muss.

„Hauptsache Gesund - alles andere kommt von allein und ist eh nicht zu ändern“, diese Redensart zeugt auch von dem „Glück“, besonders dann wenn man sich bester Gesundheit erfreut. Viele Menschen würden alles geben, um von schwerer Krankheit oder Versehrtheit verschont zu bleiben. Andere Menschen wiederum sprechen von „Glück“, das sie gehabt haben, wenn sie einem Unglücksfall entgangen sind. Viele Menschen, die gerade der großen Flutwelle in Südostasien nicht entkommen konnten, hatten leider dieses „Glück“ nicht.

Wie unschwer zu erkennen ist, ist das „Glück“ vielfältig verwendbar, und jeder deutet das „Glück“ anders. Genauso hält es der Volksglauben mit den „Glücksbringern“. Da ist z.B. das vierblättrige Kleeblatt, das sehr selten auf einer Wiese zu finden ist.

Es galt bereits im Mittelalter als Glücksbringer, da seine vier herzförmigen Blätter die Kreuzform symbolisieren, und das Kreuz soll bekanntlich alles Böses fern halten. Dann ist auch noch das „Glücksschwein“ zu nennen. Schon den alten Germanen war das Schwein heilig, denn das Schwein galt und gilt auch heute noch als Symbol der Fruchtbarkeit und damit als Zeichen für Wohlstand und Reichtum. Nicht zu vergessen die Marienkäfer, die als Himmelsboten der Mutter Gottes (deshalb auch ihr Name) angesehen werden. Sie sollen Kinder und Kranke heilen sowie Hexen und Unglück bannen. Der Pfennig oder „Heute der Cent“ zählt auch zu den Glückssymbolen, denn bekanntlich liegt in allem Kleinen der Ursprung für etwas Großes. Ein Hufeisen gilt ebenfalls als Glückssymbol, auch dieser Ursprung liegt weit zurück. Da Gott Thor (für Blitz und Donner verantwortlich) ständig auf einem Pferd ritt, verehrte man auch das Pferd. Pferdeköpfe am Gebäude angebracht sollten dieses gegen Blitzschlag und anderes Ungemach schützen. Hier liegt auch der Ursprung der Pferdeköpfe als Zierde an den Windbrettern. Ein gefundenes Hufeisen - ein Teil vom Pferd am Haus angebracht soll dieses vor Feuer und andere Schäden schützen. Nicht zu vergessen, es muss mit der offenen Seite nach oben zeigen, damit das Glück auch hinfallen kann.

Als personifiziertes Glückssymbol gilt bereits seit dem Mittelalter der Schornsteinfeger. Die Bürger mussten ihre Schornsteine mindestens zweimal im Jahr reinigen lassen. Wer dieser Pflicht nicht nachkam wurde, wenn Schadensfeuer durch einen Schornsteinbrand in seinem Hause entstand, mit mehreren Goldstücken Strafe belegt. Entwickelte sich aus dem Schadensfeuer gar eine Feuersbrunst, wurde sogar die Todesstrafe verhängt. Der Schornsteinfeger schützte also durch seine Tätigkeit (Schornsteine fegen = vorbeugender Brandschutz) den Bürgern vor einer möglichen Bestrafung. Glück hatte somit der Bürger, der sich regelmäßig des Schornsteinfegers bediente.

Auch heute noch dient der Schornsteinfeger dem Staat und seinen Bürger. Er sorgt durch das Kehren der Schornsteine, durch die Abnahmen und die regelmäßige Feuerstättenschau für den vorbeugenden Brandschutz. Er hilft durch seine Überwachungstätigkeit, Unglücksfälle durch Feuerungsanlagen zu minimieren. Durch die Abgasmessungen verhindert er eine weitere Umweltverschmutzung und schont zugleich auch die weltweiten Energieressourcen. Und da er von geschäftlichen Interessen unabhängig ist, führt er eine neutrale Beratung durch. Jeder Bürger kann sich deshalb auch heute noch glücklich schätzen, wenn der Schornsteinfeger in seinem Hause bzw. in seiner Wohnung seine Tätigkeit ausführt.

Alle Glückssymbole sind genau wie das Glück - etwas Seltenes, nach dem man Ausschau halten muss, bis man es findet.

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