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Hydraulischer Abgleich

Ein guter Wirkungsgrad des Heizkessels ist abhängig von niedrigen Heizungsvorlauf- und Heizungsrücklauftemperaturen. Ein hydraulischer Heizungsabgleich hilft, die Temperaturen möglichst niedrig zu halten.

Ziel ist, alle Räume gleichmäßig mit der gewünschten Wärmemenge zu versorgen. Je nach Heizkörper muss ein unterschiedlicher Volumenstrom zur Erzeugung der Wärmeleistung eingestellt werden. Bei der Errichtung einer neuen Heizungsanlage ist der Handwerker nach VOB verpflichtet, einen hydraulischen Abgleich durchzuführen. Nach Austausch des Heizkessels bescheinigt der Fachunternehmer in der Fachunternehmererklärung, dass der hydraulische Abgleich nach EnEV-Vorgaben durchgeführt wurde.

Wird der hydraulische Abgleich bei der Planung der Heizungsanlage berücksichtigt, kann die Dimensionierung beeinflusst werden. Dadurch:
- Senkung der Heizungswassermenge
- kleinere Umwälzpumpe möglich
- Minimierung der Kosten für Rohrnetz und Armaturen


Beim Betrieb vorteilhaft:
- gleichmäßige Wärmeabgabe in allen Räumen

- bessere Regelbarkeit über die Thermostatventile

- Verminderung von Strömungsgeräuschen an Thermostatventilen

- Möglichst niedrige Rücklauftemperatur

- Minimierung des Stromverbrauchs der Umwälzpumpe
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